Pressestimmen zu “STROY”

Pressestimmen zu “STROY”

„Überraschende Klänge, verträumte Passagen, expressive Ausbrüche und experimentelle Verästelungen lösen einander ab und machen die elf Stücke – bis auf eine Beethoven(!)-Bearbeitung alles Originale der Meyer-Brüder- zu einer atmosphärischen Klangreise, die sowohl Rock-Freaks als auch Jazz-Fans begeistern dürfte.“ rt

Jazzthing # 115, 9/2016

“Das Melt Trio aus Berlin versteht die Kunst der nuancenreichen Dynamik, des kunstvollen Akzentesetzens, wo andere bestenfalls durch harte Druckluft glänzen wollen. Peter Meyer (Gitarre), Bernhard Meyer (Bass) und Moritz Baumgärtner (Schlagzeug) agieren schon lange als eng verzahntes Team und können sich daher eine Spontaneität leisten, die weder schmerzhaft ausufert, noch wirre Assoziationen weckt, dafür aber durch eine hohe kreative Atmosphärik geprägt ist. Es ist vor allem die Gitarrenarbeit von Peter Meyer, die bei diesem Trio so hervorragend den Ton angibt. Es gibt wohl kaum einen vergleichbaren Gitarristen in Deutschland, der so vielseitig orientiert ist und so schöpferisch arbeitet wie Meyer. Das Melt Trio kann mit „Stroy“ die beiden Vorgängeralben noch einmal toppen.”

sound-and-image.de, 26.08.2016

„Das Melt Trio baut sich eigene Klangräume. Eine Prise Prog Rock gehört ebenso dazu wie Kammermusikalisches, irrlichternder Sound und instrumentale Direktheit. Es ist Musik eines Teams, das zu gleichen Teilen auf kollektive Schaffenskraft wie divergierende Erfahrungen baut. “Stroy” ist das dritte Album der gemeinsamen Jahre und es führt vom opulenten Bombast über experimentelle Freiheit bis zu fein geschichteten, assoziativen Hörskizzen. Sound zum Entdecken.“ RD

Stereoplay, September 2016

Musik: ********

Klang: ********

Peter Meyer ist ein Meister der Sounds, seine Gitarre klingt mit Effekten gespielt nicht wie ein verzerrtes Saiteninstrument, sondern ganz eigenständig. Spannungsaufbau und Verdichtung der Motive der Kompositionen, Beschleunigung der Themenköpfe in perfektem Eingespieltsein und Eruptionen, die vor allem Moritz Baumgärtner an den Drums initiiert – das alles macht das Melt Trio aus. Die Soundteppiche, die Peter Meyer ausrollt und die als Startbahn für Gitarrensoli oder die spannenden Linien auf dem akustischen E-Bass Bernhard Meyers dienen, werden von den Drums untermalt oder frech gegen den Strich gebürstet. Baumgärtners Instrumentarium ist dabei immer für eine Überraschung gut. Peter und Bernhard Meyer teilen sich die Kompositionen auf, das Schlussstück der CD ist völlig überraschend – der Heilige Dankgesang, die Bearbeitung eines Auszugs von Beethovens Streichquartett Nummer 15. Eine Version für Gitarrentrio hätte sich Ludwig van Beethoven wohl nicht träumen lassen, aber mit dieser sehr speziellen Bearbeitung wäre er sicher mehr als einverstanden gewesen.“

Jazzthetik, Angela Ballhorn, 9/2016

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