Melt Trio

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter Meyer – guitar
Bernhard Meyer – bass
Moritz Baumgärtner – drums

MELT TRIO “STROY” – coming August 26th 2016!!!
3rd Melt Trio Release – feat. new compositions by P. & B. Meyer + one Beethoven Cover – w./ Moritz Baumgärtner on drums

“Stroy” Release Tour Part 1 ::: Oct 18th – Nov 6th (more dates coming soon)
19.10.16 Hamburg, Golem – fat jazz
20.10.16 Kiel, Kulturforum
21.10.16 Bremen, Römer : tbc
22.10.16 Dithmarschen, jazzcoast
25.10.16 Bayreuth, Glashaus : tbc
26.10.16 München, Unterfahrt
29.10.16 Detmold/Bad Meinberg, Red Horn District
30.10.16 Aachen, Dumont

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“HYMNOLIA”   (11/2013; Traumton Records)

“Peter Meyer is an up and coming creative guitarist who merits attention. I always make it a point to hear his band when i can!” (Kurt Rosenwinkel)

Presse:

“Das Melt Trio spielt und schreibt eine Musik, die so voller Leben ist, dass man gar nicht genug von ihr bekommen kann.”
Jazzpodium 11/2013

“Diese subtile Fusion aus so vielem, atmet die vielen Strömungen aus Jazz, Pop und Elektronik in der Musikstadt Berlin. Selten haben wir ein elektrisches Gitarrentrio so frisch, räumlich und “akustisch” erlebt.”
JazzZeitung 11/2013

“Höhepunkt dann, der Auftritt von Meyer/Baumgärtner/Meyer, einem jungen Jazztrio, dessen Debütalbum “Melt” gleich in mehrfacher Hinsicht ein Wunder ist: Hier spielen drei virtuose Instrumentalisten an Gitarre, Bass und Schlagzeug, und zwar als kompakte Einheit, die alle möglichen Einflüsse von Prog- und Indierock bis zu Elektronik so stark verdichtet, dass man meint, völlig neue Musik zu hören.” taz, Tim Caspar Boehme

“(…) Diese Musik ist provokant, fordernd, besitzt Tiefgang und Ausdrucksdichte. Sie ist mal kantig, unbequem und unkonventionell, widerlegt mit überzeugendem Gestus sämtliche im Jazz vorherrschenden Dogmen und ist dennoch von schmeichelnder und verführerischer Kraft und Schönheit. (…) “Melt” (ist) ein überaus reifes klangarchitektonisches Gesamtkunstwerk geworden, das ob seiner kompositorischen und instrumentalen Qualitäten durchaus verwandtschaftliche Bezüge zur verändernden Kraft der Musik des Bill Evans Trios mit Scott LaFaro und Paul Motian vor fünfzig Jahren aufweist. Abenteuerlich, neu und hochgradig spannend.”
Jazzpodium, Thorsten Hingst, 10/2011

“Im Trio Meyer/Baumgärtner/Meyer fanden sich drei Musiker, die über das Können und den Intellekt verfügen, ihren eigenen Weg zu beschreiten – jenseits gewohnter Muster.” Jazzthing, 9/2011

“Audiophiles Highlight des Monats!” Stereo, Tilman Urbach 10/2011

“Dieses Gitarren-Trio, das mit den Begriffen Post-Rock oder Bill Frisell 2.0 nur unzureichend beschrieben ist, dürfte eines der verblüffendsten innerhalb der aktuellen Jazz-Szene sein.” Rondo, Josef Engels, 24.9.2011

“(…)Indierock und Elektronik-Atmosphären, Spielwitz und die Spannkraft des freien Jazz: Elemente, die bei MBM eben nicht zu einem ungenießbaren Fondue vermatschen, sondern sich gegenseitig wie auch dem Hörer Raum geben für lange Erkundungsreisen.” Jazzthetik Tobias Richtsteig, 9/2011

“Tonträger der Woche!” Die Kopfhörer 10/2011

Wolf Kampmann über “HYMNOLIA“:

“Zwei Jahre ist es her, da verblüffte das Berliner Trio Meyer-Baumgärtner-Meyer gleichermaßen Laien wie Fachwelt mit seiner Debüt CD „Melt“. Die Brüder Peter und Bernhard Meyer an Gitarre und Bass sowie Drummer Moritz Baumgärtner erfanden einen Sound, der sich kühn und doch voller Demut nicht nur über alle gängigen Vorstellungen von Jazz-Improvisation, Alternative Rock, Ambient und in Klang übersetzte Naturerfahrung hinwegsetzte, sondern selbst alle bekannten Synthesen, Avantgardismen und Überlappungen übertraf. Ein Sound, der sein Bukett Lichtjahre von jedem Crossover entfaltete. Und da der Albumtitel „Melt“ die Programmatik des Trios kongenial beschreibt, wurde aus Meyer-Baumgärtner-Meyer kurzerhand das Melt Trio.
Mit „Hymnolia“ erscheint nun ihr zweites Album: eine Gloriole hymnischen Flimmerns, eine durchlässige Wolke aus Klanglicht. Ja, es mag ein wenig kitschig klingen, aber die Musik des Melt Trios fängt tatsächlich das menschliche Urverlangen nach Harmonie und Vollkommenheit auf. Diese Stücke entrollen einzigartige psychoakustische Landschaften, gleich surrealistische Labyrinthen, in denen man sich zu verlieren sehnt, aus denen man aber nie wieder herausfinden will. Die Melodien sind von einer derart bezwingenden Schönheit, dass sie wieder und wieder gehört werden wollen.  Und sie sind so eingängig, dass man auf Anhieb meint, sie bereits seit vielen Jahren zu kennen, gerade so als wäre jeder Sonnenaufgang genau um diese Melodien herum entstanden.
Einmal mehr kann man sich als Hörer leicht in das nahezu hypnotische Staunen hineinversetzen, das die drei Musiker bei der Schöpfung dieser Musik überkommen haben mag.
Das Melt Trio ist und bleibt ein Gitarrentrio, das ohne jeden Vergleich auskommt. Melt ist weder Nirvana auf Jazz noch Bill Frisell Trio in Rock und auch nicht Massacre in Ambient. Melt ist Melt, einzigartig, individuell, packend und ergreifend, die Schwingen ausbreitend wie ein Albatros und aus weiter Ferne so nah zu uns herüber rufend.”

Wolf Kampmann über “Melt“:  (engl. version)

“Wie oft passiert es, dass Musik so neu klingt, als hätten wir etwas vergleichbares noch nie gehört? Dass sie uns anregend verunsichert und mit mehr Fragen als Antworten zurücklässt? Die Welt von Jazz und Rock hat uns in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit unzähligen Gitarrentrios von Nirvana bis zum neuen Bill Frisell Trio beschenkt. Meyer – Baumgärtner – Meyer setzen jedoch mit ihrem ersten gemeinsamen Album „Melt“ nicht dort an, wo andere Gitarrentrios aufhören, sondern sie beginnen bei Null, gerade so als wären sie die erste Gitarre-Bass-Drums-Band überhaupt. M-B-M sind nicht die neuen dies oder die nächsten das, sondern entfalten ihre ureigenen urbanen Klangwelten. Jedes Namedropping würde hier ins Leere laufen. (…)

Was macht dieses Trio nun so besonders? Was haben M–B–M, das andere Gitarrentrios nicht haben? Was macht sie über jeden Vergleich erhaben? Die Meyer-Brüder haben über die Jahre ihres gemeinsamen Spiels eine symbiotische Ausdrucksdichte erlangt, die es fast unmöglich macht, komponierte und improvisierte Aggregatzustände, ja selbst die einzelnen Klangquellen beim Hören zu separieren. Für Baumgärtner ist es fast unmöglich, da einfach so mitzuhalten. Er will nicht vorgeben, der dritte Bruder zu sein, sondern setzt andere Akzente, indem er der Musik vorauseilt oder sich zurückfallen lässt, Interferenzen und Überlappungen findet, sich dem Duo im Trio annähert und wieder von ihm entfernt. Die Winkel und Seiten ihres gemeinsamen Dreiecks werden in jedem Stück unablässig neu justiert. (…)

Melt“ taugt nicht zur Klangtapete. Diese Musik will so intensiv und oft wie möglich gehört werden. Die Tiefenwirkung ist verblüffend. In Mikrostrukturen offenbaren sich unzählige Details, die man vielleicht erst beim zehnten Durchgang hört. Dafür wächst die CD kontinuierlich. Das dreifache Staunen der Band über ihre eigene Klangschöpfung überträgt sich unschwer auf den Hörer. Die drei Musiker halten den Kontext bewusst so offen, dass jede Frage eine neue Frage evoziert, man sich der Antwort aber bestenfalls annähern kann. (…)

Melt“ ist eines der wenigen musikalischen Abenteuer, die jetzt, genau in diesem Augenblick beginnen und sich unbeirrbar in eine einzige Richtung bewegen: in die Zukunft.”

(der vollständige Text)

 

 

 

 

 

 

 

Traumton Records