Meyer/Baumgärtner/Meyer
Peter Meyer – guitar
Bernhard Meyer – bass
Moritz Baumgärtner – drums
NEXT CONCERTS:
26.04. Parterre, Basel
27.04. Zum Goldenen Fass, Basel
28.04. Lörrach
29.04. B-Flat
30.4.-8.5. Recording, Stockholm
Debut Album “melt” (9/2011; Traumton Records)
Meyer/Baumgärtner/Meyer by Peter Meyer
“Peter Meyer is an up and coming creative guitarist who merits attention. I always make it a point to hear his band when i can!” (Kurt Rosenwinkel)
Jazzpodium, Thorsten Hingst, 10/2011
“Im Trio Meyer/Baumgärtner/Meyer fanden sich drei Musiker, die über das Können und den Intellekt verfügen, ihren eigenen Weg zu beschreiten – jenseits gewohnter Muster.” Jazzthing, 9/2011
“Audiophiles Highlight des Monats!” Stereo, Tilman Urbach 10/2011
“Dieses Gitarren-Trio, das mit den Begriffen Post-Rock oder Bill Frisell 2.0 nur unzureichend beschrieben ist, dürfte eines der verblüffendsten innerhalb der aktuellen Jazz-Szene sein.” Rondo, Josef Engels, 24.9.2011
“(…)Indierock und Elektronik-Atmosphären, Spielwitz und die Spannkraft des freien Jazz: Elemente, die bei MBM eben nicht zu einem ungenießbaren Fondue vermatschen, sondern sich gegenseitig wie auch dem Hörer Raum geben für lange Erkundungsreisen.” Jazzthetik Tobias Richtsteig, 9/2011
“Tonträger der Woche!” Die Kopfhörer 10/2011
Wolf Kampmann über “Melt“: (engl. version)
“Wie oft passiert es, dass Musik so neu klingt, als hätten wir etwas vergleichbares noch nie gehört? Dass sie uns anregend verunsichert und mit mehr Fragen als Antworten zurücklässt? Die Welt von Jazz und Rock hat uns in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit unzähligen Gitarrentrios von Nirvana bis zum neuen Bill Frisell Trio beschenkt. Meyer – Baumgärtner – Meyer setzen jedoch mit ihrem ersten gemeinsamen Album „Melt“ nicht dort an, wo andere Gitarrentrios aufhören, sondern sie beginnen bei Null, gerade so als wären sie die erste Gitarre-Bass-Drums-Band überhaupt. M-B-M sind nicht die neuen dies oder die nächsten das, sondern entfalten ihre ureigenen urbanen Klangwelten. Jedes Namedropping würde hier ins Leere laufen. (…)
Was macht dieses Trio nun so besonders? Was haben M–B–M, das andere Gitarrentrios nicht haben? Was macht sie über jeden Vergleich erhaben? Die Meyer-Brüder haben über die Jahre ihres gemeinsamen Spiels eine symbiotische Ausdrucksdichte erlangt, die es fast unmöglich macht, komponierte und improvisierte Aggregatzustände, ja selbst die einzelnen Klangquellen beim Hören zu separieren. Für Baumgärtner ist es fast unmöglich, da einfach so mitzuhalten. Er will nicht vorgeben, der dritte Bruder zu sein, sondern setzt andere Akzente, indem er der Musik vorauseilt oder sich zurückfallen lässt, Interferenzen und Überlappungen findet, sich dem Duo im Trio annähert und wieder von ihm entfernt. Die Winkel und Seiten ihres gemeinsamen Dreiecks werden in jedem Stück unablässig neu justiert. (…)
„Melt“ taugt nicht zur Klangtapete. Diese Musik will so intensiv und oft wie möglich gehört werden. Die Tiefenwirkung ist verblüffend. In Mikrostrukturen offenbaren sich unzählige Details, die man vielleicht erst beim zehnten Durchgang hört. Dafür wächst die CD kontinuierlich. Das dreifache Staunen der Band über ihre eigene Klangschöpfung überträgt sich unschwer auf den Hörer. Die drei Musiker halten den Kontext bewusst so offen, dass jede Frage eine neue Frage evoziert, man sich der Antwort aber bestenfalls annähern kann. (…)
„Melt“ ist eines der wenigen musikalischen Abenteuer, die jetzt, genau in diesem Augenblick beginnen und sich unbeirrbar in eine einzige Richtung bewegen: in die Zukunft.”



